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Der Antisemitismus der Hamas
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1.00, Universität Wien (Political Science), Veranstaltung: Konzepte und Theorien über den israelisch-palästinensischen Konflikt, Sprache: Deutsch, Abstract: Über den Antisemitismus der Hamas zu schreiben, bedeutet sich mitten in einem Diskurs über den "Neuen Antisemitismus" zu befinden, der "nicht einfach durch vermeintlich wertneutrale wissenschaftliche Beiträge objektiviert werden kann". Es ist strittig, ob dieser geistige islamische Antisemitismus mit eine Ursache ist für den Teufelskreis des Nahostkonflikts oder ob er - so die andere Herangehensweise - ein temporäres Begleitprodukt des militärisch-politischen Konfliktes ist, also als eine reine Folge dieses Konfliktes zu verstehen ist. Diese Debatte wird sogar auf akademischer Ebene von Emotionen be- und geleitet. Anscheinend gibt es nur zwei Seiten: die pro-palästinensische oder die pro-israelische.Auf den folgenden Seiten wird versucht die verschiedenen Positionen miteinander in Kommunikation zu bringen. Ich möchte allerdings vorwegnehmen, dass meiner Meinung nach Antisemitismus eine gesellschaftliche Realität der Hamas darstellt, die über eine historische Kontextualisierung rekonstruiert werden kann.In meiner Arbeit stellt Antisemitismus den entscheidenden (analytischen) Bezugsrahmen für die Interpretation der Hamas dar. Für andere Positionen ist dies nicht unbedingt eine zentrale analytische Kategorie im Verständnis des politischen Islams in den palästinensischen Gebieten.

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Stand: 29.11.2020
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Der Nahostkonflikt aus neorealistischer Perspek...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1,3, Universität Kassel, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll einen kleinen Beitrag zur Analyse des Nahostkonfliktes aus der Position desNeorealismus leisten. Die grobe Chronologie mit den wichtigsten Ereignissen des Konfliktesmöchte ich als bekannt voraussetzen, weshalb ich auf dessen konkrete Darstellung nur inBezug auf die zu analysierenden Gegenstände zurückgreife.Unter dem Nahostkonflikt wird im Rahmen dieser Arbeit der seit der Staatsgründung Israelsimmer wieder aufkeimende israelisch-palästinensisch-arabische Konflikt auf dem Territoriumdes heutigen Israels, der palästinensischen Autonomiegebiete und auf den Gebieten Syriens,Jordaniens, des Libanons und Ägyptens verstanden. Die Konfliktparteien werden dabeiprimär als Israel und die Palästinenser bezeichnet, wobei auch noch die oben genanntenStaaten mit in den Konflikt involviert sind oder waren. Vom Begriff Palästina im Sinne einespalästinensischen Staates möchte ich aus folgendem Grund absehen: Israel ist mit einemStaatsvolk, einem Staatsgebiet und einer zweifelsohne legitimierten Staatsmacht nach derDefinition der Drei-Elementen-Lehre unproblematisch ein souveräner Staat, während es beiden Palästinensern an der legitimierten Staatsmacht mangelt und das Staatsgebiet auch nichteinheitlich ist, auch wenn die palästinensische nationale Identität natürlich unumstritten ist. Sohat die palästinensische Autonomiebehörde zwar weit reichende Verwaltungskompetenzen,die jedoch insbesondere in Bezug auf die Sicherheitspolitik stark eingeschränkt sind. DesWeiteren ist es in der Vergangenheit zu einer starken Spaltung der Staatsmacht zwischenHamas, Fatah und der palästinensischen Autonomiebehörde gekommen, was sich zumBeispiel am derzeit im Wesentlichen von der Hamas kontrollierten Gazastreifen bemerkbarmacht. [...]

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Fatah und Hamas: Palästinensische Zerrissenheit...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 3,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Der israelisch-palästinensische Konflikt, Sprache: Deutsch, Abstract: Ende April 2011 unterzeichneten die beiden stärksten palästinensischen Fraktionen, die Fatah und Hamas, ein erstes Versöhnungsabkommen und stellten zumindest teilweise vorerst vier Jahre der Uneinigkeit und des Konflikts in den palästinensischen Autonomiegebieten ein. Im Jahr 2006 begannen erste bewaffnete Kämpfe zwischen der Fatah und Hamas, in diesen ersten Monaten wurden zahlreiche Palästinenser bei blutigen Auseinandersetzungen getötet. Eine Versöhnung der beiden großen Fraktionen ist eine wichtige Voraussetzung, um den angestrebten unabhängigen Palästinenserstaat zu gründen, und hat damit auch Auswirkungen auf die Beziehungen zu Israel und deren Politik. Das Abkommen aus diesem Jahr sieht die Bildung einer gemeinschaftlichen Koalitionsregierung mit parteifernen Persönlichkeiten, sowie Wahlen innerhalb eines Jahres vor.Doch wie kam es zu dem Konflikt zwischen der Fatah und der Hamas, bei dem sich Menschen, die eigentlich dasselbe große Ziel eines unabhängigen palästinensischen Staates verfolgten, gegenseitig bekämpften? Wo liegen die Unterschiede bezüglich des Aufbaus und der Ziele der beiden Fraktionen und wie kam es aufgrund dieser zu den Konflikten?Auf die westliche Seite, allen voran den Israelis und den USA, hatte die palästinensische Zerissenheit ebenfalls Auswirkungen. Die Fatah entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem Verhandlungspartner, diese hatte aber nicht mehr die Macht in Palästina weitreichende Entscheidungen zu treffen. Die Hamas wurde als Verhandlungspartner dagegen abgelehnt. Die Sorge Israels ist verständlich, nun einer gemeinsamen und starken Position und einem klaren Wunsch der Palästinenser nach einem eigenen Staat, gegenüberzustehen. Insofern hat also die innerpalästinensische Beziehung zwischen der Fatah und Hamas Auswirkungen auf die Politik und Rolle Israels und der westlichen Staaten.Ausgehend von der Fragestellung, warum sich die Fatah und Hamas die letzten Jahre bekämpften, sollen in Kapitel zwei die beiden Fraktionen unter den Gesichtspunkten ihres Aufbaus, ihrer Entstehung und ihrer Ziele näher betrachtet werden. Nach dieser Betrachtung wird ein Vergleich der Fatah und Hamas gezogen, der im dritten Kapitel darin mündet, welche Auswirkungen die derzeitige Versöhnung auf Israel und seine Politik hat. Im vierten Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst und es wird ein Ausblick über die künftigen Beziehungen zwischen der Fatah und Hamas und der palästinensischen Beziehungen zu Israel gegeben.

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Der israelisch-palästinensische Konflikt in der...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 2,2, Bergische Universität Wuppertal, Sprache: Deutsch, Abstract: 1. EinleitungAm 14. September 1993 titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung:"Großer Schritt zum Frieden im Nahen Osten"1 und kommentierte somitden historischen Händedruck zwischen Yitzhak Rabin und Yassir Arafatauf dem Rasen vor dem Weißen Haus in Washington. Es war derSchlusspunkt der Verhandlungen, auf die schließlich die feierliche Unterzeichnung der Prinzipienerklärung über die vorübergehende Selbstverwaltung der palästinensischen Autonomiegebiete folgte. Nachdem der israelische Ministerpräsident und der Vorsitzende der Palestine Liberation Organization kurze Erklärungen zu den in Oslo ausgehandelten Zielen abgegeben hatten, reichten sich die beiden Staatsmänner die Hände und schufen somit ein Bild, das in kürzester Zeit um die Welt ging und gleichzeitig zum Sinnbild für den erhofften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern wurde. "Für viele Beobachter war dies ein historischer Moment, der den Anfang vom Ende des israelischpalästinensischen Konfliktes symbolisierte". Die Erwartungen an die Verhandlungsführer waren groß und ließen die Hoffnung auf eine friedvolle Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes ins Unermessliche steigen. Die Verleihung des Friedensnobelpreises im Dezember 1994 an Rabin und Arafat unterstrich diese positive Stimmung und ließ zum ersten Mal seit der Intifada der Jahre 1987-1993 wahre Zuversicht aufkommen.Fast genau sieben Jahre nach dem historischen Händedruckwurden eben diese Hoffnungen auf ein friedliches Ende des Konfliktesbegraben, als einen Tag nach dem Besuch des israelischen Oppositionsführers Ariel Sharon auf dem Tempelberg am 28. September 2000 Unruhen und bewaffnete Kämpfe zwischen Israelis und Palästinensern ausbrachen. Der zweiten Intifada, die erst am 8. Februar 2005 mit einer Waffenruhe beendet wurde, fielen tausende Menschen zum Opfer. Die deutsche Sozialwissenschaftlerin Margret Johannsen sieht in dieser Gewalteskalation während der so genannten al-Aqsa-Intifada sogar den Grund für das Zerbrechen des gesamten Friedensprozesses.Mit der vorliegenden Arbeit soll der oben beschriebene Weg vonder Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten zur großen Enttäuschunguntersucht werden. Vorzugsweise richtet sich dabei das Augenmerk aufden Einfluss und die besondere Rolle der USA während der Amtsperiodedes US-amerikanischen Präsidenten Bill Clinton.

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Naher und Mittlerer Osten sind und bleiben auf absehbare Zeit ein Brennpunkt der Weltpolitik. David Gardner gibt einen fundierten Überblick über diese Krisenregion. Scharfsichtig, und vor unbequemen Wahrheiten nicht zurückschreckend, schöpft seine Analyse aus einer großen geschichtlichen Kenntnis und langjährigen persönlichen Erfahrung vor Ort. Er beleuchtet Schlüsselländer wie Syrien, Jordanien oder Saudi-Arabien, um zu erhellen, warum immer gleiche Phänomene wie Sektierertum und Despotie in der arabischen Welt weiterhin blühen und gedeihen. Die Arabische Ausnahme , so Gardner, ist weitgehend ein hausgemachtes Problem des Westens. Indem der Westen (und insbesondere die USA) Tyrannen unterstützt, den israelisch-palästinensischen Konflikt immer wieder neu befeuert und demokratisch gewählte islamistische Parteien verteufelt, hat er eine Region bebrütet, die resistent scheint gegen politische und wirtschaftliche Reformen.Mit der neuen US-Regierung und ihrer Politik im Nahen und Mittleren Osten muss es eine Neubewertung dessen geben, was Realpolitik hier bedeuten kann und soll. Die traditionellen politischen Muster Israel unterstützen, ein Netzwerk verlässlicher Machthaber knüpfen, die Saudis besänftigen, den Islamismus unterdrücken sind im 21. Jahrhundert, so Gardner, nicht mehr tragbar.

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Israel und Palästina 65 Jahre nach dem UN-Teilu...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 2,3, FernUniversität Hagen (Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Konflikt und Kooperation in den internationalen Beziehungen, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Ursache sowie die Lösung für den Nahostkonflikt, genauer dem israelisch-palästinensischen Konflikt, lassen sich an dem UN Teilungsplan vom 29. November 1947 bereits erkennen: Das ehemalige britische Mandatsgebiet Palästina soll in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufgeteilt werden (vgl. UNITED NATIONS official documents 1947: 131ff.). Über 65 Jahre später ist dieser Konflikt einer der längsten, nicht gelösten Konflikte der Welt und die vorgeschlagene Zwei-Staaten-Lösung ist, trotz kollektiven Bemühungen der Weltgemeinschaft, bisher nicht umgesetzt worden. Dies führt zur Leitfrage dieser Arbeit: Welches Interesse hat Israel und welches Interesse hat Palästina an der Zwei-Staaten-Lösung?Diese Frage soll unter Bezugnahme auf zwei Theorien der Internationalen Beziehungen untersucht werden: dem Neorealismus und dem Konstruktivismus. Die zentrale Analyseeinheit in beiden Theorien: "Staaten", die in einem Zustand der Anarchie leben, in der es keine übergeordnete Instanz gibt, die für verbindliches Recht und Sicherheit sorgt. Zu den Primärzielen eines Staates zählen Sicherheit, Autonomie und wirtschaftliches Wohl - diese Ziele können durch Macht erreicht werden - Macht ist aber kein Ziel an sich. Im Neorealismus, geprägt durch Kenneth N. Walz, konditioniert die materielle Struktur das Verhalten der Staaten. Im Konstruktivismus, geprägt durch Alexander Wendt wird dies nur bedingt angenommen. Im Neorealismus sind die Beziehungen zwischen Staaten feindlicher Natur und auf den Erhalt im System ausgerichtet, was ein sich permanent erneuerndes Machtgleichgewicht bedeutet (vgl. WALZ 1979: 128). Im Konstruktivismus interagieren Staaten in einem historischen, kulturellen und sozialen Kontext - geprägt von Ideen, Normen und Vorstellungen über die Identität eines Akteurs sowie dessen Verhältnis zu anderen Akteuren (vgl. WENDT 1992: 389).

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Der israelisch-ägyptische Friedensprozess
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Der Nahost-Konflikt ist ein bis heute ungelöster Regionalkonflikt mit internationalen Ausmaßen. Die Gründung Israels 1948 führte zu sechs Kriegen mit einigen der benachbarten arabischen Staaten sowie zu bewaffneten Konflikten zwischen Israelis und der palästinensischen Bevölkerung. Lokal, regional und global agierende Akteure prägen den Konflikt, ebenso wie die vielfältigen Austragungsformen, die von militärischen Operationen bis hin zu Selbstmordattentaten reichen.Eine wichtige Weichenstellung in der Lösung des israelisch-arabischen Konflikts stellt der separate Friedensschluss von Israel und Ägypten am 26. März 1979 dar. Trotz des Camp-David-Abkommens, welches als Beispiel für weitere Friedensverhandlungen galt, gelang es beiden Konfliktparteien nicht, Vertrauen aufzubauen. Die Beziehungen blieben weiterhin kühl, so dass man hier von einem kalten Frieden sprechen kann.Durch das Camp-David-Abkommen erhielt Ägypten die erdölreiche Sinai-Halbinsel zurück, welche Israel seit dem Sechstagekrieg besetzt hatte. Überdies hat Ägypten den Staat Israel anerkannt, was im Dissens zu den verbündeten arabischen Staaten stand. Dieser Separatfrieden kostete Ägypten für zehn Jahre die Mitgliedschaft in der Arabischen Liga und jahrelange Isolation in der arabischen Welt. Das wirft die Frage auf, warum Israel und Ägypten einen separaten Frieden geschlossen haben, bei dem Ägypten eine Isolation von den arabischen Verbündeten und Israel die Aufgabe der strategisch und ökonomisch wichtigen Sinai-Halbinsel in Kauf nahmen. Es liegt die Vermutung nahe, dass externe Akteure maßgeblich auf beide Staaten eingewirkt und damit im Friedensprozess eine wichtige Rolle gespielt haben. Innerstaatliche Faktoren dürften zwar für das demokratische Israel von Bedeutung gewesen sein, aber nicht für das damals autokratische Ägypten. Überdies haben die israelischen Eroberungen des Sechstagekrieges dem Land einen Verhandlungsspielraum eröffnet, da Israel nun die besetzten Gebiete als Faustpfand besaß.Diese Arbeit beschränkt sich auf den Teilaspekt des israelisch-ägyptischen Konflikts. Der Friedensprozess wird hierbei genauer untersucht. Um die Frage des Friedensschlusses zu beantworten, wird zunächst die Konfliktregion Naher Osten definiert. Außerdem werden der Yom-Kippur-Krieg und dessen Auswirkungen geschildert, da der vierte Nahost-Krieg die Ausgangslage für den folgenden Friedensprozess darstellt. Im zweiten Kapitel werden die Konfliktparteien Israel und Ägypten, sowie die externen Akteure USA, die Vereinten Nationen und Saudi-Arabien analysiert. Danach steht im dritten Kapitel der Friedensprozess im Blickpunkt. Hier werden die Friedensverhandlungen sowie die Verhandelbarkeit der einzelnen Vertragspunkte untersucht. Das vierte Kapitel behandelt den Friedensprozess aus liberaler und realpolitischer Perspektive. Hierbei stehen auf der einen Seite Frieden als Elitenprojekt und der Einfluss externer Faktoren im Kern der Analyse und auf der anderen Seite werden innerstaatliche Determinanten näher erörtert.

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Die Rolle Norwegens bei den israelisch-palästin...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Naher Osten, Vorderer Orient, Note: 1, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Arbeit geht es um die Frage, welche Rolle 'Norwegen' in den Nebengleisverhandlungen des Jahres 1993 zwischen den Israelis und der PLO innehatte, aus dem die gegenseitige Anerkennung, d.h. die Anerkennung des Existenzrechts des Staates Israels von Seiten der PLO sowie die Anerkennung der PLO als einzige Vertreterin des palästinensischen Volkes durch den Staat Israel, und die "Declaration of Principles on Interim Self- Government Arrangements" hervorging. Verlauf und Scheitern des Oslo- Prozesses sind oft dargestellt und diskutiert wurden. Bei der Beschäftigung mit dem so genannten Oslo- Kanal fällt auf, dass die jeweiligen Autoren Norwegen wie selbstverständlich die Rolle des stillen Helfers in diesem Prozess zuschreiben. Corbin bemerkt dazu, dass "Egeland und Larsen [beschlossen hatten], daß ihr Land die Rolle des Hilfestellers und nicht die des Vermittlers übernehmen sollte" . Waage schreibt: "It was clear from the beginning that Norway would play the role of facilitator, not mediator." Nur bei Ries findet sich neben der Bemerkung, dass "Die Norweger [...] in diesem Sinne jedoch keine Vermittler [waren]" , eine kurze Abhandlung darüber, was die Norweger damit von der Vermittlung der Amerikaner in Camp David unterschied. Die Frage, warum ein Land wie Norwegen, das an der Peripherie Europas liegt, eines der wirtschaftlich stabilsten Länder der Erde ist und mit seinen 4,5 Millionen Einwohnern nicht gerade als Weltmacht auftritt, sich in einen so komplexen und gefährlichen Konflikt wie den israelisch- palästinensischen einmischt, muss erlaubt sein. Welche Voraussetzungen und Intentionen hatte Norwegen, als man sich Anfang der 1990er Jahre entschied, direkte Gespräche zwischen den verfeindeten Parteien über Oslo aufzubauen? Wer war 'Norwegen', d.h. welche Akteure traten offiziell oder inoffiziell in den Verhandlungsprozess ein? Welche Erwartungen hatten diese Akteure, und welche konnten erfüllt bzw. nicht erfüllt werden? Welche Auswirkungen hatte das norwegische Engagement auf das Ergebnis der Verhandlungen und wie waren die Reaktionen?

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Naher und Mittlerer Osten sind und bleiben auf absehbare Zeit ein Brennpunkt der Weltpolitik. David Gardner gibt einen fundierten Überblick über diese Krisenregion. Scharfsichtig, und vor unbequemen Wahrheiten nicht zurückschreckend, schöpft seine Analyse aus einer großen geschichtlichen Kenntnis und langjährigen persönlichen Erfahrung vor Ort. Er beleuchtet Schlüsselländer wie Syrien, Jordanien oder Saudi-Arabien, um zu erhellen, warum immer gleiche Phänomene wie Sektierertum und Despotie in der arabischen Welt weiterhin blühen und gedeihen. Die Arabische Ausnahme , so Gardner, ist weitgehend ein hausgemachtes Problem des Westens. Indem der Westen (und insbesondere die USA) Tyrannen unterstützt, den israelisch-palästinensischen Konflikt immer wieder neu befeuert und demokratisch gewählte islamistische Parteien verteufelt, hat er eine Region bebrütet, die resistent scheint gegen politische und wirtschaftliche Reformen.Mit der neuen US-Regierung und ihrer Politik im Nahen und Mittleren Osten muss es eine Neubewertung dessen geben, was Realpolitik hier bedeuten kann und soll. Die traditionellen politischen Muster Israel unterstützen, ein Netzwerk verlässlicher Machthaber knüpfen, die Saudis besänftigen, den Islamismus unterdrücken sind im 21. Jahrhundert, so Gardner, nicht mehr tragbar.

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